Was im Mai in einer Mühle in Rechtmehring begann, ist jetzt fertig: Der Film „Alte Getreidesorten“ für Kulinarisches Erbe Bayern e. V. ist abgenommen. Dazwischen lagen fünf Monate, viele gefahrene Kilometer und acht Drehorte – darunter diverse Höfe, ein Feld in Kaltensondheim bei Hitzerekord, eine Ernte vor dem Gewitter und eine Backstube in Teisendorf. Elf Menschen erzählen, wie aus fast vergessenem Korn wieder regionale Wertschöpfung wird.

Vom ersten Drehtag bis zum Mastering lag alles bei uns: Regie, Kamera, Schnitt, Color Grading, Sounddesign. Jeder Ort war anders, und jeder Mensch auch: die Müllerin in ihrer Mühle, der Professor am Holzofen, Staatsministerin Michaela Kaniber im eigenen Haus. Unser Job war, das alles zu einem Film zusammenzubringen, der stimmig ist und berührt.

Die Premiere ist nicht im Kino, sondern am 28. Oktober beim SchatzBewahrer-Treffen in der Brauerei Hopfenhäusla in Münchberg – dort wird am selben Tag das erste Bier aus der alten Braugerste „Schweiger’s Moosburger Rhätia“ verkostet. Danach läuft der Film auf mehreren Websites, unter anderem beim Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus.

Was bleibt: ein außergewöhnliches Projekt, das uns viel Spaß gemacht hat, und tolle Menschen, die sich mit Herzblut für alte Sorten einsetzen. Danke an sie alle – und an Dr. Wolfgang Filter und Kulinarisches Erbe Bayern für eine Zusammenarbeit ohne Umwege.

Das gesamte Material von acht Drehorten im Lighttable von DaVinci Resolve Drehdetail in der Backstube: Mehl aus alten Getreidesorten Simone und Mike beim Dreh – gute Laune hinter der Kamera Staatsministerin Michaela Kaniber in der Schnitt-Timeline von DaVinci Resolve Sounddesign und Mischung auf der Fairlight-Seite