Das Video auf einen Blick
- Video
- Ich lag richtig?! DaVinci Resolve 21 Public Beta ist da (5:53 Minuten)
- Online seit
- 14. April 2026, am Tag nach dem NAB-Announcement
- Grundlage
- das komplette Announcement von Blackmagic Design zur NAB Show 2026
- Themen
- KI-Features, Photo Page, Keyframes, Transkription, Color Page, Fusion
- Kernaussage
- Ein starkes Update mit vielen sinnvollen Verbesserungen. Nicht alles ist revolutionär, aber die Richtung stimmt.
Endlich ist es so weit: DaVinci Resolve 21 wurde gerade vorgestellt. Und das Spannende daran: Ich habe ein paar Wochen vorher ein Video gemacht, wie ich Resolve 21 bauen würde, und einiges davon ist jetzt tatsächlich drin. Aber was davon ist wirklich für dich relevant, und was kannst du komplett ignorieren?
Ich habe mir das komplette Announcement zur NAB Show angesehen, und wie erwartet ist extrem viel dabei: viel KI, viel Automatisierung, viele Buzzwords. Ein Großteil davon ist für viele komplett irrelevant. Im Video ordne ich deshalb nur die Features ein, die für deinen Alltag einen Unterschied machen, und ein paar, die gerade gehypt werden, die du aber vermutlich nie brauchst. Unten die Einordnung der DaVinci Resolve 21 Beta zum Nachlesen.
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Mehr InformationenKI: viel dabei, aber nur ein Teil hilft regelmäßig
Das größte Thema ist ganz klar KI, und genau das hatte ich erwartet. AI IntelliSearch ist ein KI-gesteuertes Suchfeature nach Gesichtern, Text und Orten, super praktisch, wenn du viel Material hast. Der AI Speech Generator mit vorgefertigten Stimmen und der Möglichkeit, die eigene Stimme zu digitalisieren, ist nett für schnelle Projekte, für hochwertige Produktionen aber mit Vorsicht zu genießen. AI CineFocus verändert die Schärfe nach der Aufnahme, das kann extrem hilfreich sein, ich bin auf Qualität und Geschwindigkeit gespannt. AI Blemish Removal könnte für schnelle Gesichtskorrekturen richtig gut sein.
AI Face Age Transformer und AI Face Reshaper, also Darsteller jünger oder älter machen und die Gesichtsform verändern, sind für die meisten eher Spielerei. Spannend, aber nicht kriegsentscheidend. Interessanter sind die letzten beiden: AI UltraSharpen, laut Blackmagic der beste Sharpener, den sie je programmiert haben, ideal fürs Upscaling, und AI Remove Motion Blur. Das sind die Werkzeuge, die im Alltag wirklich helfen, gerade wenn das Material nicht perfekt ist. Zusammengefasst: viel KI, aber nur ein Teil davon wird dir regelmäßig helfen.
Die Photo Page: ein neuer Schritt, kein kleines Update
Es gibt eine neue Page, die Photo Page, und das ist für mich persönlich eines der spannendsten Features, weil Resolve damit auch Fotobearbeitung integriert. Vielleicht komme ich so endlich von Lightroom los. Gerade wenn du ohnehin viel mit Fotos arbeitest, kann das deinen Workflow deutlich verändern, weil du Werkzeuge an der Hand hast, die es in Lightroom so nicht gibt. Was die Photo Page nach ein paar Tagen Test wirklich kann, habe ich in einem eigenen Video geprüft, dazu unten mehr.
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Keyframes, Text, Color Page, Fusion
Keyframe-Updates sind kein spektakuläres Feature, aber extrem wichtig. Mehr Kontrolle bei Keyframes bedeutet präzisere und schnellere Arbeit, und genau das stand auf meiner Wunschliste. Danke, Blackmagic. Transkription, Text und Untertitel gehen ebenfalls in die Richtung, die ich mir gewünscht hatte: besseres textbasiertes Editing, das bei Interviews und längeren Projekten wirklich Zeit spart.
Auf der Color Page kommt das Feature, auf das wir alle gewartet haben: Magic Mask mit Render in Place. Ein riesiger Workflow-Boost, weil du dir Rechenleistung und Wartezeit sparst und kein lästiges neues Tracking mehr brauchst. Dazu die Node List View, mit der komplexe Grades übersichtlicher werden und sich die Reihenfolge einfach ändern lässt, und Group Versions, super wichtig für sauberes Arbeiten mit mehreren Varianten. Auch das hatte ich mir gewünscht.
Fusion bekommt endlich Verbesserungen, die es zugänglicher machen, vor allem beim Interface und bei Makros und Templates. Das war dringend nötig. Darüber hinaus gibt es eine Menge Detailverbesserungen, bis hin zu immersivem Video.
Meine Empfehlung: nicht während laufender Projekte
Was halte ich persönlich vom Update? Viele neue Features und Detailverbesserungen, nicht alles davon für jeden relevant. Vieles klingt spektakulär, wird im Alltag aber eher selten genutzt. Unterm Strich ein absolut starkes Update, vor allem, weil viele sinnvolle Verbesserungen drin sind. Die Public Beta ist ab sofort auf der Website von Blackmagic Design zu haben. Ich würde dir aber empfehlen, auf keinen Fall während laufender Projekte zu upgraden. Ich habe mir selbst Zeit gelassen und Resolve 21 sorgfältig getestet, bevor die detaillierten Videos kamen.
Was ein Update nicht ändert, ist der Ablauf dahinter. Neue Werkzeuge beschleunigen einen guten Workflow, sie ersetzen ihn nicht. Wie meiner aussieht, vom Rohmaterial bis zum fertigen Film, in jeder Resolve-Version gleich, zeige ich dir im kostenlosen Videotraining.
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Mein Fazit
Nicht alles ist revolutionär, aber die Richtung stimmt absolut. Wenn du sehen willst, was ich damals alles vorhergesagt habe, lies den Beitrag Wenn ich DaVinci Resolve 21 bauen dürfte, das ist im Vergleich wirklich spannend. Und ob die Photo Page ein Lightroom-Killer ist, steht im Beitrag Neue Photo Page: Lightroom-Killer oder Spielerei?. Was nach drei Monaten mit der fertigen Version geblieben ist, liest du in DaVinci Resolve 21: Was nach 3 Monaten bleibt.
Über den Autor
Michael J. Müller ist studierter Tonmeister und seit über 30 Jahren in der Medienproduktion tätig. Er führt die SamPlay GmbH, produziert Film, Foto und Livestreams für Unternehmen und zeigt auf seinem YouTube-Kanal und bei colorgrading.net, wie aus einer Idee ein fertiger Film wird: Skript, Dreh, Schnitt, Color Grading, Ton und der sinnvolle Einsatz von KI. Alle Beispiele in diesem Beitrag stammen aus seinen eigenen Projekten.